Die wwWoche – KW 13

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KW 13 (Mo-Fr): 24.03.-28.03.2014

In dieser Woche war wieder viel los. Mark Zuckerberg besitzt nun einen Hersteller für 3D-Brillen und Hacker nutzen wieder einmal eine Sicherheitslücke in Microsoft-Programmen aus. Diese Themen und noch viel mehr in unserer wwWoche.

Montag, 24.03.2014: Google Glass für die Massen

Um Google Glass für zukünftige Endkunden optisch attraktiver zu machen, wird das Unternehmen laut einer Online-Meldung auf Google+ mit dem weltgrößten Brillenhersteller Luxottica kooperieren. Zur Luxottica-Gruppe gehören unter anderem Ray-Ban, Oakley und Vogue-Eyewear. Kurz nachdem Glass eine Version der Brille mit Sehstärken und im neuen „Titanium-Design“ vorstellte, macht es nun den nächsten Schritt in Richtung Massentauglichkeit. Hinweise zu einem möglichen Erscheinungstermin und Preis der neuen Gestelle hat Google Glass in seinem Post nicht gegeben.

Google Glass: Make Glass Your Own (Quelle: You Tube)

Dienstag, 25.03.2014: RTF-Dateien gefährden Office

Microsoft warnt seine Nutzer vor manipulierten Textdateien im Rich-Text-Format (RTF), die alle aktuellen Word-Versionen betreffe. Neben den Word Versionen von 2003-2013 seien auch Microsoft Office for Mac 2011, Office Web Apps und mehrere Versionen von SharePoint Server betroffen, so das Unternehmen. Wenn es einem Angreifer auf diesem Weg gelinge, Zugriff auf den Rechner zu bekommen, könne er mit den gleichen Rechten agieren wie der eigentliche Nutzer. Microsoft rät Word-Nutzern daher, Textdateien im RTF vorerst nicht zu öffnen. Schon bei der Anzeige in Outlook könne eine solche Datei Probleme bereiten. Außerdem warnt der Softwarehersteller davor, Links mit Dokumenten im RTF-Format auf Webseiten anzuklicken. Bisher wurde keine Lösung für das Problem entwickelt. Microsoft empfiehlt daher eine Fix-it-Lösung, die das Öffnen von RTF-Dateien unterbindet.

Mittwoch, 26.03.2014: „Halbes“ Impressum für Facebook

Bisher hatte das soziale Netzwerk Facebook Betreibern von kommerziellen Facebook-Seiten noch keine eigene Lösung bereitgestellt, ein Impressum einzufügen. Laut §5 des Telemediengesetzes müssen Gewerbetreibende auf Internetseiten  und in sozialen Netzwerken eine sogenannte Anbieterkennzeichnung einbinden. Das hatte in der Vergangenheit bei Verstößen zu Abmahnungen geführt. Damit soll nun Schluss sein. Der Link zum Impressum ist in das neue Design für Facebook-Seiten integriert, auf das momentan alle Fanseiten umgestellt werden. Nutzer sollen auf den Link „Seiteninfo aktualisieren“ klicken, danach ihr Impressum einfügen und speichern. Vorsicht ist dennoch geboten: Derzeit wird das neue Impressums-Feld in den Facebook-Apps für Mobiltelefone noch nicht angezeigt. Bis hier eventuell ein Update erfolgt, ist ein Grund für eine Abmahnung also weiterhin gegeben, wenn das Impressum nicht an anderer Stelle rechtssicher eingebunden ist.

Donnerstag, 27.03.2014: Kim Schmitz gründet Partei

Der deutsche Internetunternehmer und ehemalige Computer-Hacker Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat in seiner Wahlheimat Neuseeland eine eigene Partei gegründet. Die „Internet Party“ werde sich gegen die Überwachung von Bürgern und für schnelleres Internet einsetzen, so der Gründer. In Neuseeland stehen im Herbst die Parlamentswahlen an, bei denen nach Aussagen Dotcoms auch die junge Partei antreten werde. Er erklärte, dass sie für eine faire und freie Gesellschaft eintrete und sich vor allem an diejenigen richte, die bisher auf Kriegsfuß mit der Politik standen. Die Zukunft der „Internet Party“ ist jedoch so unklar wie die Dotcoms. In den USA laufen Ermittlungen gegen ihn und die mittlerweile geschlossene Internetplattform Megaupload. Ihm wird Piraterie von Filmen und anderen Daten vorgeworfen.

Freitag, 28.03.2014: Zuckerberg wieder auf Einkaufstour

Nur einen Monat nach der Übernahme des Messaging-Service WhatsApp hat Facebook einen neuen Milliarden-Deal abgeschlossen. Seit dieser Woche gehört das Start-Up Oculus VR, Hersteller einer 3D-Brille für virtuelle Spiele, zum Portfolio des Social Networks. Die Oculus Rift ist bisher das einzige Produkt des jungen Unternehmens und momentan nur für Entwickler erhältlich. Wann die Brille der breiten Masse zugänglich gemacht werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sieht viel Potenzial in der Oculus Rift. Sie könne vielfältig eingesetzt werden, zum Beispiel in Bildungs- und Medizinbereichen.

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