Social Media Reichweite steigern durch Redaktionsplan

Wie oft nehmen Sie sich vor, einen neuen Artikel für Ihre Website oder einen originellen Post für Ihre Facebook-Seite zu schreiben? Und wie oft setzen Sie das Vorhaben letztendlich in die Tat um? Ein Redaktionsplan schafft Abhilfe und verbessert maßgeblich die Organisation Ihrer Online-Aktivitäten. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Überblick über das Thema Redaktionsplan und Content geben, wie Sie mit einem Redaktionsplan Ihre Social Media Aktivitäten besser planen und so Ihre Reichweite in den sozialen Netzwerken erhöhen.

Wie wichtig ist guter Content?

Eine gute Webpräsenz und Auftritte bei einem Sozialen Netzwerk sind heutzutage unerlässliche Bestandteile des Online-Marketings geworden. Wer sowohl neue Kunden als auch Stammkunden schnell und einfach erreichen und informieren will, nutzt das Internet. Um Erfolg zu haben, brauchen Sie aber zielgerichteten Inhalt mit Mehrwert. Er sollte relevant für Ihre Zielgruppe und plattformgerecht sein. So lenkt guter Content gezielt die Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen und verschafft Ihnen eine gute Platzierung bei Suchmaschinen wie Google. Der Leser erwartet vor allem regelmäßig spannenden und aktuellen Inhalt, nur so wird er zum Stammleser und klickt regelmäßig auf Ihre Webseite oder Ihr/e Profil/e. Gerade diese Erwartung bereitet einige Probleme, beispielsweise fehlt oft eine konkrete Zeitplanung oder eine gute Idee für einen Text. Ein Redaktionsplan ist dafür eine gute Lösung, vor allem für Ihre Marketingaktivitäten in sozialen Netzwerken.

Wie erstelle ich einen Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan soll vordergründig eine Richtschnur für Sie und Ihre Mitarbeiter sein. Er ist ein lebendiges Planungsinstrument und kein feststehendes Dokument, das keine Änderungen mehr zulässt. Der Plan beinhaltet alle Inhalte, die innerhalb Ihres Unternehmens veröffentlicht werden sollen, beispielsweise Blogbeiträge, Postings oder Infografiken. Durch eine Datierung ergibt die Liste zusätzlich eine Richtlinie, wann welche Themen relevant werden. Beschäftigen Sie sich in einem ersten Schritt mit der Themenfindung. Dafür ist der Kalender eine gute erste Orientierung. Themen, die jährlich auftreten, beispielsweise Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Neujahr, sollten Sie in Ihrem Redaktionsplan berücksichtigen. Als nächsten Schritt erfolgt dann die Abstimmung mit unternehmensinternen Daten. Das können stattfindende Ereignisse und Events sein, eine Produkteinführung oder relevante Themen Ihrer Branche. Dabei sollten sie immer Ihr strategisches Ziel im Auge behalten! Was interessiert Ihre Zielgruppe und wie können Sie den Inhalt ansprechend aufbereiten?

Nicht jedes Thema passt in jedes Format

Selbstverständlich werden Sie sich bei der Themenfindung an Ihren branchen- oder unternehmensspezifischen Themen orientieren. Hierbei sollten Sie zweierlei im Auge behalten:

  1. Themen unterteilen: Oftmals ist ein Thema zu umfangreich, um es in einem einzigen Beitrag in „Leselänge“ zu behandeln. Suchen Sie sich sinnvolle inhaltliche Unterteilungen oder beleuchten Sie eine Fragestellung aus mehreren Perspektiven. So können Sie gut aufeinander aufbauende Serien erstellen und die Thematik insgesamt ausführlicher behandeln.
  2. Das passende Format überlegen: Manche Inhalte lassen sich gut in einer thematisch ausgerichteten Serie unterbringen, andere können gut im Interview vermittelt werden. Vielleicht passt auch eine Infografik oder ein kurzes Video? Berücksichtigen Sie dabei die Zielgruppe! Ein Geschäftsführer wird ein Interview mit einem anderen Geschäftsführer eventuell eher lesen als einen Fachartikel. Eine lebendige Mischung fester Formate und Rubriken macht zudem Ihre Inhalte lebendiger.

Angaben, die in einem Redaktionsplan nicht fehlen dürfen:

AngabeInhalt
Titel (Thema)Arbeitstitel des Artikels, Postings, etc.
DatumGeplantes Datum sowohl für die Erstellung als auch für die Veröffentlichung des Inhalts
ZielgruppeWer ist die Zielgruppe für den Artikel?
ZuständigkeitZuständige Personen für Erstellung, Editierung, Freigabe und Publikation
KommunikationskanalWo der Inhalt veröffentlicht werden?
FormatArtikel, Blogbeitrag, Interview, etc.
Bearbeitungsstatusin Bearbeitung, erstellt, veröffentlicht, etc.

Optionale Angaben:

  • Zu verwendende Tags oder Keywords
  • Statistische Metriken (Wie viele Reaktionen hat ein Beitrag erhalten?)
  • Aktion des Lesers erforderlich?

Die Angaben können nach Bedarf und Belieben ergänzt werden. Dabei sollten Sie sich fragen, welche Ergänzungen wirklich nötig sind, um den Redaktionsplan übersichtlich zu halten.

Welche Vorteile und welchen Nutzen hat Redaktionsplan?

Vorteile

  • optimale Strukturierung und Organisation
  • stetiger Überblick (Wer? Wann? Was? Welche Themen fehlen?)
  • klare Regelung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten
  • leichtere Koordination und Verteilung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen
  • bessere Einteilung und Planung von Ressourcen
  • kein Übersehen oder Vergessen von einem Social Media Kanal
  • Strategie und Maßnahmen stehen fest
  • keine ständige neue Planung nötig
  • kein Versäumen von Publikationstagen
  • keine zusätzlich entstehenden Kosten, Excel-Tabelle ausreichend

Nutzen

  • Termine für Artikel, Postings, etc. werden nicht mehr aufgeschoben/verschoben
  • erhöhte Selbstdisziplin und Selbstkontrolle durch Dokumentation
  • Regelmäßigkeit der Veröffentlichungen nehmen zu
  • Steigerung der Leserzahl und Erschließung neuer Lesergruppen
  • zielgerichtetes Arbeiten, alle Maßnahmen wirken auf einen Punkt
  • höhere Wirkung
  • keine Wiederholungen oder lange Pausen
  • bessere Themenfindung, Zeit kann anderweitig genutzt werden
  • längerfristige zielgerichtete Erfolgsmessung

Fazit

Mit einem Redaktionsplan organisieren Sie nicht nur gezielt und strukturiert Ihre Social Media oder Marketingaktivitäten, sondern Sie gewinnen eine höhere Reichweite und Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken.

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